Geschichte wiederholt sich

Die weltweite Finanzkrise im Jahr 2007 kam für viele Menschen aus dem Nichts. Überrascht waren die Menschen vor allem über das Ausmaß. Bereits 2005 warnten Experten vor einer weltweiten Immobilienblase.

 

Der Grund lag vor allem auf der Finanzierungsseite. Denn die langfristigen Zinsen waren so niedrig wie nie zuvor und trotz aller Zinserhöhungen durch die amerikanische Notenbank wollte der langfristige Zins nicht steigen. Der kurzfristige Zins hingegen stieg auf nicht gekannte Dimensionen.

 

Immer dann, wenn Marktübertreibungen stattfinden, findet sich ein Spekulant, der die Situation nutzt, um auf die Normalisierung des Marktes zu wetten und somit alles noch intensiver anheizt. Die Subprime-Krise war geboren.

 

Um das mit einer Pferdewette zu vergleichen: Der als letzter im Ziel eintreffende Jockey erhält ein höheres Preisgeld, als der Gewinner des Pferderennens. Verrückt, oder?

 

Die größte Gefahr war nun, dass diese Krise auf andere Bereiche übergreifen und somit die Konjunktur beeinflussen konnte. Das Ergebnis kennen wir, es kam genauso und die schlimmste Wirtschaftskrise seit 80 Jahren stellte sich ein.

 

Wenig später ging die Krise in die sogenannte EURO-Krise und in die Schuldenkrise über. Hypothekenkredite platzten reihenweise und die Banken gleich dazu. Der Staat musste, in einer noch nie dagewesenen Situation, eingreifen und mit Bürgschaften den Markt beruhigen. Das Bankensystem stand weltweit kurzfristig vor dem Exodus.

 

Was haben wir aus der Krise gelernt? Nicht viel, denn Experten warnen bereits wieder vor einer Immobilienblase. Wer oben kauft und unten verkauft hat in der Regel verloren. Die Märke sind auf einem „all-time high“ und die Zinsen sind im Minus.

Verrückt, oder?

 

Wichtig ist es Informationsquellen zu haben, schnellstmöglich Entscheidungen zu treffen und getroffene Entscheidungen umzusetzen; bei Alternavest sind diese Prozesse automatisiert.

 

Massimo di Santo